Details of a November walk

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So etwas wie Alltag gibt es glaube ich noch nicht, das Leben zu fünft ist turbulent, anstrengend und schön. Aber langsam ganz langsam tun sich hier und da kleine Zeitfenster auf, für Spaziergänge oder den Griff zur (verstaubten) Kamera. Es tut mir gut meinen Kopf auf langen Spaziergängen frei zu kriegen, den Blick über kleine Schönheiten wandern zu lassen, da begegnen uns kleine verwunschene Trampelpfade entlang des still glitzernden Wassers, Novemberblumen am Wegesrand und die Sonne die unsere Wangen wärmt.

Ein ganz großes Dankeschön für all eure lieben Wünsche, ich habe mich so gefreut aber einfach nicht geschafft einzeln zu antworten.

Wärmendes (und Essentielles)

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Schon auf Instagram hab ich euch den Link zu der Anleitung versprochen und überhaupt um auch die Fragen zu beantworten was ich denn gerne für “Essentielles” stricke für unser Herbstkind. In der Tat versuche ich schon so viel wie möglich selber zu machen, heißt zu stricken und zu nähen, aber eben auch nur das was die Zeit zulässt. Dabei fällt einem das Prinzip “weniger ist mehr” dann sowieso ganz leicht. Ansonsten kaufe ich aber auch gerne im Second-Hand Geschäft oder auf dem Flohmarkt (schön dass da auch aus Nicht-Biokleidung das gröbste an Schadstoffen schon raus gewaschen ist). Einen schönen Beitrag zu diesem Thema (Essentielles) habe ich neulich noch hier gelesen. Das beruhigende für einige ist vielleicht, dass das was ich stricke wirklich leicht zu stricken ist (können sollte man Zu-und Abnahmen, Nadelspiel und recht/links stricken), machbar also auch für nicht so fortgeschrittene Strickerinnen.

Die Hose ist gestrickt aus Baby Alpaca Silk von Drops (1 Faden), nach dieser Anleitung und weil es so leicht und rasch ging habe ich bereits zwei Hosen gestrickt. Sollte es noch eine auf die Nadeln schaffen, dann möglicherweise die cozy and cute auch von Drops (mit Baby Merino/Drops).

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Der Puerperium Cardigan ist mein absoluter Strickliebling geworden und es sind ebenfalls schon zwei Cardigans entstanden (Anleitung auf Deutsch verfügbar, siehe Download-Link bei Ravelry). Der blaue Cardigan (Karisma/Drops) hat von mir noch eine kleine Häkelborte bekommen (Stäbchen/2 oder 3 Luftmaschen/Stäbchen usw).

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Auf meiner Liste steht noch Caros Baby Romper (Drops Baby Merino in dunkelgrau), eine Pebbles Vest (wahlweise auch der Puerperium Cardigan geschlossen, bzw. drei Knöpfe oben und ohne Ärmel, einfach weil mir das Muster so vertraut ist). Und zuguter letzt ein Zwergenmützchen, die Anleitung auf Deutsch gibt es bei Frau Kirschkernzeit. Damit wäre meine erste kleine Sammlung vollständig, Bodys, Strumpfhosen, Söckchen, Hemdchen und Strampler sind zum Teil noch vorhanden oder wurden von uns Second-Hand gekauft. Ein sehr lohnende Investition finde ich besonders für den Winter einen Walk-oder Wollfleece-Overall und ein gutes Tragetuch (mein aktuelle Lieblingstrage ist die Mysol von Girasol).

Genäht wurde ein bisschen weniger, einfach weil mir das stricken “nebenher” leichter fällt, als das nähen “nebenher”. Aber eine sehr sinnvolle Anschaffung war das “Frida 2,0-Ebook” weil es die Schnittmuster für Pumphosen von 50-164 bereit hält und hoffentlich noch einige Male über meine Nähmaschine laufen wird.

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Babydecke ohne Schnittmuster (rechteckig, ca. 75×55 cm) aus Bio-Teddystoff und Baumwollstoff. Wer noch mehr Ideen sucht findet auf meiner bunt gemischten Ravelry-Liste noch einiges.

Die Langsamkeit im Wind

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Manchmal ist einfach überwältigend was so geschieht, mit einem und um einen herum. Da wird mein kleiner Großer auf einmal eingeschult, die Kleinste wird bald auch eine große Schwester sein. Dinge laufen gut, Dinge laufen aber auch manchmal anders als geplant. Das ist vielleicht der Wind des Lebens…der einen weiter weht. Zuweilen turbulent, zuweilen sanft, die Kunst darin für mich, die Langsamkeit. 

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 …und liebe Frau Kirschkernzeit: deine feine Brosche begleitet mich nun schon seit einigen Wochen über all mit hin. Danke von Herzen noch einmal.

Aufwachen

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Es ist wie ein langsames Erwachen, vielleicht war es eine Art Mutterschlaf. Eine tiefe nach innen gekehrte Ruhe, die ich so sehr brauchte. Langsam erwacht jede müde Faser in mir, meine Sinne erahnen den Herbst, das belebt mich. Ich sehe die tiefer werdende Schattierung in den Baumwipfeln, rieche den kühlen erdigen Duft am Morgen und weiß: er hat sich bereits auf den Weg gemacht. Der Herbst und das Herbstkind.

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Wie schön und wie gut.

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Zu Weilen einen gewöhnlichen Sonntag zu teilen gewinnt meine Zeit. Ein Tag, besonders in sich, leicht und sommerlich. Ein Biskuit-Traum mit versunkenen Erbeeren im Quarkbett, die Freude über die erste Himbeere, die wohltuende Arbeit meiner Hände +fließen ein in ein Geflecht zu einem guten Tag.

Hier gehts zur Anleitung des Cardigan und wie folgt lautet das Rezept zum leicker-leichten Sommerkuchen:

Biskuitboden: 100g Zucker, 3 Eier, 100g Mehl, 2 TL Backpuler (Weinsteinbackpulver), 1 Prise Salz, 1 Spritzer Zitronensaft, 5 El Öl (Quelle und Anleitung). Für die Creme habe ich 1 Becher Créme fraiche und 2 Becher Vanillequark (Vanilletopfen, Bio) gut verrührt, wer mag kann die Créme mit etwas Zucker (Vollrohrzucker) abschmecken. Alternativ lässt sich sicher auch einfach Quark und Vanillezucker nehmen. Den abgekühlten Biskuitboden mit der Créme bestreichen und mit Erdbeeren oder anderen Beeren belegen (Heidelbeeren stelle ich mich unheimlich lecker vor) und mit etwas Puderzucker bestreuen. E voilá und Bon Appètit!