Gedanken [thoughts], Querbeet
Comments 28

{home}

IMG_3616

Jede Reise brachte bisher immer ihre Veränderungen, Ideen und neuen Ziele mit sich. Unsere letzte Reise warf viele neue Fragen auf, auch die Frage „wo ist eigentlich unser zuhause oder wo fühle ich mich zuhause?“. Schon lange fühle ich mich wie auf einer Reise, noch nicht richtig angekommen (dieses Thema: eine Reise durch Dunja [=Welt] ist nicht „nur“ der Untertitel meines Blogs..sondern ein tatsächliches Lebensgefühl das mich momentan begleitet). Vor einigen Jahren verkauften wir unser ganzes Hab und Gut (mir blieben ein paar wichtige private Dinge und meine Kleidung) um uns auf die Reise nach Marokko zu begeben, der Heimat meines Mannes. Etwa ein halbes Jahr später begann unser Leben von neuem hier, mit beinahe Nichts. „Hänge dein Herz nicht zu sehr an die weltlichen Dinge“, sagt meine Mutter immer (und lange Zeit hatte sie immer nur soviel, dass es bequem in einen Koffer passte). Ich mochte diese Idee und es war sicher eine gute Erfahrung einmal alles abzugeben. Heute hat sich einiges verändert (da sind zwei kleine Kinder mit all ihrem Hab & Gut, mit all ihren geliebten Dingen), bestimmt hängt auch mein Herz an vielen Dingen und ich frage mich: passen Sie alle in einen kleinen Koffer? Was ist mir wirklich wichtig und was möchte ich wohin mitnehmen?
For me travelling always comes hand in hand with some inner changes, with stepping towards a new way, having new ideas an goals. Our last journey raised a lot of questions again (also feeling „tested“ somehow through my illness) and mostly the question: where is my home? I grew up in the rural „Münsterland“ and when I was around 20 years old I left and moved to a strange „big“ City (studying something I did not really want..but this is another story;). Since that time I feel like I´m on a journey through Dunja (Dunja means „world“ or „worldly life“ – which is the subheading of my blog as you may have recognized). There was a time, just around 3 or 4 years ago when we sold our (nearly) entire furniture, I only had my cloth to wear and some private things. We moved southwards to morocco (my husbands native country) and returned around a half year later, starting here again with nearly having nothing. When I was joung my mom always told me: Do not connect your heart too much with (worldly) „things“ (for a long time she just had a small suitcase carrying everything she had). I liked this idea and still do but there are now two little ones with all their beloved things and I ask myself: do all these things fit into a small suitcase? My question now is how to balance, a new way to go.

28 Comments

  1. Liebe Sarah, es scheint wohl gerade eine sehr bewegte Zeit zu sein, die uns alle ordentlich durchschüttelt, ob wir es wollen oder nicht. Ich wünsche dir und uns allen, dass wir die Schritte gehen, die wir gehen müssen und immer im Vertrauen bleiben können, dass es jemanden/etwas gibt, der/das uns führt. Alles Liebe, Martina :-)

      • Für mich klingt Dein Beitrag nachdenklich, aber durchwegs positiv, weil Du offen bist für Veränderung! Ich bin schon gespannt, wie Deine Reise weitergeht. Alles Liebe! :-)

  2. Natürlich wird alles aus dem konkreten Leben viel komplizierter, wenn Kinder da sind, es stellen sich einfach zusätzlich noch ganz neue Fragen als wenn man sich „nur“ um sich selbst oder um sich als Paar kümmert. Und je größer die Kinder werden, desto größer werden auch die Fragen, das merke ich bei mir. Und trotzdem oder gerade deswegen ist es auch eine gute Übung, die „Fragen abzugeben“ so wie du schreibst dass du diese Erfahrung gemacht hast, „alles abzugeben“. So wie auch Martina hier oben schreibt: diese Führung ist da in dem Moment, in dem wir bereit sind, sie anzunehmen.
    Fühl dich umarmt, alles Liebe
    S.

    • Danke Sybille! ja und das ist sehr wahr..für die Kinder war es ein unglaublich schöner Aufenthalt und Sie haben (insbesondere der „Große“) uns schon unheimlich viel vermitteln können, denn beide wollten auf keinen Fall nach Deutschland zurück:) und noch heute höre ich beinahe fast jeden Tag „Mama wann gehen wir wieder nach Marokko“? „wartet das Flugzeug schon auf uns?“ nichts desto trotz merke ich auch dass sie eine gewisse Verwurzelung hier haben und ich mag sie auf keinen Fall noch öfter hin und her reißen..

  3. Wie spannend mit quasi nichts neu anzufangen… ich bewundere menschen (wie auch dich) die das schaffen. ich weiß nicht ob ich es könnte. ich denke auch oft daran wie es wäre einfach auszuwandern, woanders hinzugehen, aber dann fällt mir wieder ein: unsere familie lebt hier und die familie ist mir zu wichtig um sie hinter mir zu lassen. auch wenn es nur für ein paar monate wäre. seit einiger zeit weiß ich auch sicher. hier ist unser zuhause… ich bin froh das so sehen zu können und hoffe das gefühl hält sehr sehr lange an…
    ich wünsche dir alles gute für die nächste zeit, es kommt wie es kommt sagt meine oma immer :) liebste grüße, die subs

    • das war durchaus eine spannende Zeit, aber noch einmal wieder alles abgeben, das kann ich eben glaube ich auch nicht mehr..sicher wenn es irgendwie absolut notwendig wäre..aber deswegen versuche ich herauszufinden, was uns wirklich wichtig ist um es vielleicht mitnehmen zu können;) besonders spannend ist das im Bezug auf unsere Kinder;)
      Deine Worte klingen gut und es hört sich wirklich nach „zuhause“ an, ich glaube ein gewisses „fernweh“ nach anderen Dingen und Horizonten haben wir vielleicht immer?

  4. „leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, pläne zu machen“ :)
    das ist ein satz, der auf mein leben sehr genau zutrifft. niemals nämlich würde ich sonst hier leben. die pläne waren nämlich ganz andere eigentlich.

    heimat ist eine sehr persönliche sache, denke ich. mein mann z.b. hat überhaupt keine sehnsucht nach seiner „eigentlichen“ heimat. er sagt, dass heimat für ihn da ist, wo seine familie (und das sind wir – nicht die großfamilie) ist. und das ist für ihn ortsunabhängig.
    für mich ist das ähnlich, aber eigentlich muss ich zugeben, dass ich mich in der stadt wohl niemals so zu hause fühlen würde wie hier oben am berg. dem ort, von dem ich als kind geträumt hatte, zu wohnen. was mir allerdings erst wieder in erinnerung kam, als wir schon einige zeit hier wohnten.

    wir sind hierher gekommen als unsere älteste tochter noch nicht mal ein jahr alt war. wenn ich mir überlege, ob wir jetzt übersiedeln würden, glaube ich, dass ich das nicht machen würde (außer es wäre unglaublich wichtig/dringend…). einfach, weil es die lebenswelt meiner kinder ist und ich das gefühl hätte, sie zu entwurzeln, wenn wir von hier weg gingen.

    ich habe einige dinge, die ich nicht gerne hergeben würde. kleidung wäre nicht so das problem (außer das selbstgestrickte… weil da so viel arbeit und auch liebe drinsteckt), aber ein paar bücher, ein paar andere schöne stücke (geschirr z.b. aus südamerika, das wir zur hochzeit bekommen haben), fotos… ja. aber ich glaube, dass wir nicht im überfluss leben und ich zwar ordentlich aussortiere ab und an, aber wir auch schon versuchen nur das zu kaufen, was wir wirklich brauchen/wollen. auch bei den kindern (obwohl sich da oft viel mehr ansammelt als mir lieb ist dank geschenken etc.).
    in meinem elternhaus war es immer sehr voll. das hat mich als kind schon sehr belastet irgendwie und ich habe es genossen, in eher „leere“ wohnungen zu kommen. und so möchte ich auch heute nicht zu viel „krempel“ haben, der mich oder meine kinder erdrückt. ein wenig nach dem motto „weniger ist mehr“. nicht, dass wir jetzt gar nichts hätten, das man nicht auch weglassen könnte, aber eben nicht in solchen massen (z.b. deko gibt es hier nur spärlich).

    ich wünsche dir und deinem mann ein gutes gefühl für die entscheidung oder das nachspüren, wo euer zu hause ist. ich glaube, mit kindern ist das eine entscheidung ganz anderer tragweite, als wenn man nur alleine bzw. zu zweit ist. aber vielleicht gibt es eine art „zwischen“ für euch. doch in deutschland zu bleiben und aber aufs land zu ziehen oder so…

    ich wünsch euch einfach alles gute.
    maria

    • Liebe Maria, danke danke für deine lange Antwort! Die Kinder haben uns eigentlich schon irgendwie ihre Antwort gegeben, sie wollten gar nicht zurück..noch heute kommt fast täglich ein nachfragen ob wir nicht wieder zurück gehen können. Ich sage immer wir müssen eine kleine Brücke bauen..ich fühle mich abgesehen von dem letzten Virus (:)) sehr wohl in Marokko, aber ich weiß dass ich immer ab und an ein kleines Heimweh haben würde..dann muss ich sicher mal über die Brücke und meine Eltern besuchen;) auch wird sicherlich alles noch seine Zeit brauchen..aber der Gedanke ist da und wir beginnen den Weg einzuschlagen..dieses mal etwas langsamer und dafür vielleicht besonnener;)

  5. Ja so eine Bestandsaufnahme kann einem helfen, rauszufinden, was man wirklich will. So ganz ohne alles neu anzufangen, könnte ich mir für mich nicht vorstellen. Sich von Sachen zu trennen, ist dann aber doch meist immer sehr befreiend!
    Liebe Grüße allesistgut :)

  6. Sehr spannende Fragen, die du da aufwirfst. Ich bin glaube ich zu sehr Erdmensch, um frei wie ein Vogel alles einfach so hinter mir lassen zu können. Dinge sind manchmal eben nicht einfach nur Dinge und das zeigen Kinder ja in ihrer Liebe zu manchen Dinge sehr deutlich. Ich wünsche dir, dass zu gut wieder ankommst und ihr für euch herausfindet, wo und wie ihr leben möchtet.
    LG, Micha

  7. Grad denk ich auch viel über unser Hab und Gut nach. Und übers Zuhause und übers Übersiedeln… denn hier nimmt nach und nach ein Traum meines Mannes und mir Formen an. Vor kurzem haben wir einen Flohmarkt gemacht und ich durfte erleben, wie schön es ist, die eigenen Dinge auf einen neuen Weg zu schicken, jemandem zu überlassen, der sie im JETZT nützt und sehr befreit und erleichtert wieder nach Hause zu gehen. Ich wünsche Euch eine gute Gesprächsbasis, um für Euch zu klären wie es weitergehen soll. Alles Liebe, Katharina

    • Liebe Katharina, deine Antwort hat mich sehr gefreut und inspiriert. Ich mag es auf keinen Fall zuviel „Ballast“ zu haben und die Dinge weiterzugeben, die man nicht braucht..damit jemand anderes bekommt der sie gerade vielleicht wirklich gut brauchen kann ist einfach schön..wie Recht du hast!

  8. Bei uns ist auch immer alles ganz anders gekommen als wir geplant hatten.
    Manchmal macht das traurig, verzweifelt, wenn ich sehe, wie groß unsere Mädchen schon in diesem Zwischending geworden sind, aber andererseits ist es auch gut so. Die Zeit macht auch reifer, nicht nur älter und jetzt im Nachhinein weiß ich, dass ich für manche Wege und Dinge vor beinahe 10 Jahren einfach zu naiv gewesen bin. Vielleicht kann das vieles, was man vermisst und verpasst hat, dadurch auf andere Weise kompensieren und sogar nachholen. InshaALLAH.

    Deine Gedanken gehen jedenfalls in die richtige Richtung, bleib eine Reisende und sei du selbst deinen Kindern Heimat.

    Assalamu alaikum. sou enim.

    • wahrscheinlich kommt es 1. immer anders und 2. als man denkt (ein kleine Weisheit aus einem Hebammenbuch:)) ja deine Worte sind wahr..Heimat ist ein Gefühl das man sicher auch „geben“ kann..und nicht unbedingt (nur) von den Dingen um einen herum abhängig ist.
      Ich wünsche auch dir dass es weitergeht..
      wa alaikum salam wa rahmatullah

  9. Heimat ist für jeden etwas anderes und ich vermute mal, die Erwartungen sind fließend und verändern sich mit dem Leben. Somit ist es richtig, sich zu fragen, was man selber fühlt. Ich lebe nicht in meiner ursprünglichen Heimat. Je älter ich werde, desto schwieriger finde ich das.

    Das Bloglayout gefällt mir richtig gut. So schön schlicht. Ohne Banner da oben … da zählt der Inhalt irgendwie mehr. Habe auch viel experimentiert in meinem Testblog … mal sehen … ich trau mich nicht so recht was zu verändern. Komisch eigentlich. Mag sein, auch eine konservative Einstellung von Heimat ;) Mein Blog ist ja auch eine Art Zuhause. Man gewöhnt sich manchmal an Dinge, obwohl man sie nicht gut findet und es kostet Kraft sie zu verändern.

    Liebe Grüße und bis balde . Tabea

    • das Alter scheint irgendetwas mitzubringen..vielleicht verwurzelt man sich wieder mehr..und Wurzel sind ja immer dort wo man aufgewachsen ist;)
      Danke auch für deine Worte zum Design..ich bin ja irgendwie sehr wechselhaft..habe manchmal das Gefühl: ja das ist es, so bleibt es jetzt und dann finde ich wieder was Neues..das Alte kann ich wirklich gut loslassen;) Ich wünsche dir entweder Mut zur Veränderung und Zufriedenheit mit dem was du hast:)

      alles liebe;)
      sarah

  10. Sehr nachdenklich macht mich dein heutiger Post und auch sehr beeindruck von deinem/euren Mut immer wieder ein ganz neues Leben zu beginnen! Ich würde mir manchmal ein bisschen mehr Mut bei solchen Entscheidungen wünschen, vor denen ich dann doch zurückschrecke, weil ich zu viel nachdenke und mir zu oft die Frage „was wird wenn…“ stelle.
    Ihr werdet euren Weg machen und er wird für alle gut sein!
    Alles Liebe Babsy

  11. Salamu Alaikum,

    dein geschriebenes hat mich wirklich sehr berührt, warscheinlich weil ich gerade ähnlich fühle.
    Den vielen unwichtige Ballast loszulassen, ist doch so unglaubich befreihend, sicht zu verändern so wichtig… auch wenn ich noch ein bisschen davon entfernt bin, so bin ich doch dabei, „loszulassen“ damit die Reise einfacher wird und ein Neuanfang an einem geliebten Ort ein wirklicher Neuanfang wird. Ich liebe den Gedanken, nicht genau zu wissen, wie es in ein paar Jahren sein wird, die Sicherheit, dass es schon gut so sein wird hab ich ja im Herzen. Vielleicht ähnlich wie Du!?

    Viele liebe Grüße
    Maryam

    • wa alaikum salam wa rahmatullah..ja ich denke definitiv sehr ähnlich;) wenn man weiter möchte muss man loslassen (mit viel Ballast zu reisen ist immer schwieriger, abgeben kann und möchte man nicht mehr alles und was das versuche ich gerade herauszufinden..was ist „wirklich wichtig“?), ich bin gespannt wann und wie es weitergeht;)
      bis bald:) sarah

  12. Ich glaube, es ist ganz wichtig, auf sein Herz zu hören. Ein paar Zeilen, die mich in den letzten Jahren immer wieder begleitet haben… ja… die oft so etwas wie ein Mantra für mich geworden sind, möchte ich hier kurz aufschreiben: „Und wenn sich dann viele verschiedene Wege vor dir auftun werden und du nicht weißt, welchen du einschlagen sollst, dann überlasse es nicht dem Zufall, sondern setz dich und warte. Atme so tief und vertrauensvoll, wie du an dem Tag geatmet hast, als du auf die Welt kamst, lass dich von nichts ablenken, warte, warte noch. Lausche still und schweigend auf dein Herz. Wenn es dann zu dir spricht, steh auf und geh, wohin es dich trägt…… […]Weißt du, welchen Fehler man immer wieder macht? Den, zu glauben, das Leben sei unwandelbar, und wenn man einmal einen Weg eingeschlagen habe, müsse man ihn auch bis zu Ende gehen. Das Schicksal hat viel mehr Phantasie als wir. Gerade wenn du glaubst, du befändest dich in einer ausweglosen Situation, wenn du den Gipfel höchster Verzweiflung erreichst, verändert sich mit der Geschwindigkeit eines Windstoßes alles, dreht sich und plötzlich lebst du unvermutet ein neues Leben.“[Susanna Tamaro – Geh, wohin Dein Herz Dich trägt.]

    Hänge Dein Herz nicht an Dinge…. hat auch mein Deutschlehrer – ein toller Mann – immer gesagt. Ich glaube, das Herz will sich auch nicht an die vielen Dinge hängen, die uns da umgeben…. es will frei sein…. es will sein. Und doch ist es ein Teil von allem. Ich kann das irgendwie nicht so beschreiben. Es ist ein Gefühl des Vertrauens. Auf Gott. Auf die Liebe. Und alles wird gut. Und Heimat ist da, wo das Herz ist. Immer. Es gibt da zum Beispiel auch noch ein Gedicht von Rilke, das mich immer wiederinspiriert. Ach Rilke….
    Man muss den Dingen
    die eigene, stille
    ungestörte Entwicklung lassen,
    die tief von innen kommt
    und durch nichts gedrängt
    oder beschleunigt werden kann,
    alles ist austragen – und
    dann gebären…

    Reifen wie der Baum,
    der seine Säfte nicht drängt
    und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
    ohne Angst,
    dass dahinter kein Sommer
    kommen könnte.

    Er kommt doch!

    Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
    die da sind, als ob die Ewigkeit
    vor ihnen läge,
    so sorglos, still und weit…

    Man muss Geduld haben

    Mit dem Ungelösten im Herzen,
    und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
    wie verschlossene Stuben,
    und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
    geschrieben sind.

    Es handelt sich darum, alles zu leben.
    Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,
    ohne es zu merken,
    eines fremden Tages
    in die Antworten hinein.

    Mir fallen jetzt noch mehr Worte von Rilke ein. Aber ich weiß nicht, ob das hier alles so hineinpasst. Und so schließe ich jetzt diesen Kommentar.

    Sei getragen
    Von Herzensdingen.

    M.

    • Ich bin noch ganz hin und weg von deinen Worten, Danke! ..sie kommen wirklich von Herzen, ich mag Rilke sehr! Folgende Zeilen hat meine Mutter an ihrem Lieblingsplatz als eingerahmtes Bilchen ;):

      Man muss den Dingen
      die eigene, stille
      ungestörte Entwicklung lassen,
      die tief von innen kommt
      und durch nichts gedrängt
      oder beschleunigt werden kann,
      alles ist austragen – und
      dann gebären…

      aber auch Susanna Tamaros Worte sind wirklich schön und wahr! (Ich glaube von dem Buchtitel habe ich schon mehrfach gehört!)
      eigentlich klingt es so klar wenn ich auf mein Herz höre;) danke fürs erinnern! ich wünsche dir das ebenfalls!
      alles liebe!

  13. Martina says

    Liebe Sarah, ich glaube es ist immer schwer in seinem „normalen“ Alltag wieder anzukommen, wenn man einige Wochen in einer ganz andern Welt war. Das kenne ich auch und hab es auch bei Freunden so erlebt. Gib Dir und Euch ein bisschen Zeit, auch wieder zu schätzen, was Euch hier gerfällt und hier wichtig ist für Euch und Eure Kinder. Dass es den Kindern in Eurem Urlaub so gut gefallen hat ist eine Sache. Das ist bei uns auch immer so, egal wo wir den letzten Urlaub gerade verbracht haben. Wenn man aber sein ganzes Leben dann verlagert ist es ja auch kein Urlaub mehr, dann werden die Kinder und ihr dort auch einen Alltag erleben. Bitte entschuldige, das soll jetzt nicht negativ klingen. Wie war es denn bisher nach Euren Aufenthalten in marokko, nachdem ihr wieder zuhause in Deutschland wart ? Und darf ich fragen, warum es bei Eurem ersten Übersiedlungsversuch zu einer so raschen Rückkehr nach Deutschland gekommen ist ?

    Alles Liebe für Euch
    Martina

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s