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Traumversunken tief in den Wald

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„Oft kletterte ich allein. Manchmal ging ich traumversunken tief in den Wald […]. Wenn ich hoch genug kletterte, wurde die Baumspitze so dünn, das sich die Welt im Wind hob und senkte und hob und kreiste und zur Seite bog. Es war furchterregend und wundervoll, sich der Macht des Windes zu überlassen. Meine Sinne waren wie berauscht vom Fallen, Heben und Schaukeln. Überall um mich herum schnalzten die Blätter wie Finger, und der Wind seufzte und wisperte. Er brachte auch Gerüche mit sich, und der Baum selbst duftete in den Böen noch intensiver. Schließlich gab es nur den Wind der durch alles hindurch sauste.“ Ausschnitt aus: Das letzte Kind im Wald? Richard Louv.

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